„Was bin ich?“ oder „Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?“

„Wer Angst vor Veränderungen hat, sollte nicht Organisator werden.“

Organisatoren/innen hätten die 50 DM in der Rate-Show mit Robert Lembke ohne Zweifel sicher gehabt. Machen Sie mal eine typische Handbewegung oder beschreiben Sie Ihren Arbeitsplatz. Gar nicht so einfach, oder? Die Palette an Aufgaben, die Organisatoren heute beherrschen müssen, ist in den Jahren sicherlich nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, in Gesprächen mit Seminarteilnehmern wird mir immer wieder die große Bandbreite an Fähigkeiten bewusst, die heutzutage Organisatoren abverlangt wird. Dabei ist nicht entscheidend, ob die Stellen- oder Rollenbezeichnung tatsächlich den Titel „Organisator/in“ trägt, oder ob sie innerhalb einer Organisationsabteilung oder in einer anderen Funktion tätig sind. Entscheidend ist einzig und alleine das Aufgabenspektrum, mit dem sie betraut sind.

Was bin ich nun? Generalist oder Spezialist oder am Ende beides? Haben Sie mit Restrukturierungen bzw. Prozessoptimierungen zu tun und laufen diese am Ende auch noch größtenteils in Projekten ab, dann zählen Sie mit Sicherheit zur Gruppe der Organisatoren. Ich antworte daher auf die Frage: „Was nun, Generalist oder Spezialist?“ klar mit einem „Sowohl als auch“ und nicht mit einem „Entweder oder“. Der Organisator von heute, ob er sich nun so nennt oder nicht, ist ein ‚Generalist mit Schwerpunkten‘. Er ist eher organisatorischer Berater denn Revisor!

Orga-WürfelDer organisatorische Berater entsteht jedoch nicht auf dem Reißbrett. Bestehende und zukünftige aufbau- und prozessorganisatorische Anforderungen sind genauso zu berücksichtigen, wie zeitliche, räumliche und mengenmäßige Abhängigkeiten. Dabei bietet mir der Organisationswürfel eine wichtige Orientierungshilfe. Er liefert eine kompakte Checkliste zu allen wesentlichen Elementen, Beziehungen und Dimensionen, auf die es bei der Gestaltung organisatorischer Lösungen und Rollen ankommt. Ihn habe ich immer im Gepäck. Und er soll auch Ihnen eine Hilfe sein!

Ganz schön viel also, was Organisatoren heute leisten sollen. Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste, z.B. im Elevator-Talk vom 1. bis zum 19. Stockwerk, dann halte ich mich an den Leitsatz meines Kollegen Jörg Scheepers (seit 23 Jahren unterstützt und befähigt er Organisatoren in den Methoden und Techniken des Projekt- und Prozessmanagements):

„Wer Angst vor Veränderungen hat, sollte nicht Organisator werden.“

Interview - Org.-BeratungOrganisatorische Beratung als Kernthema für Organisatoren – verfolgen Sie hierzu das Gespräch zwischen Jörg Scheepers und Helmuth Braun zu diesem spannenden und aktuellen Thema.

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