Ziel: Agiles Unternehmen! Agile Experten im Interview mit Trend Report

Unternehmen, die sich mit der digitalen Transformation und innovativen Geschäftsmodellen befassen, stoßen rasch auf Ansätze wie Design Thinking oder andere agile Methoden, die in aller Munde sind. Nach den ersten erfolgversprechenden Gehversuchen in internen Teams oder in ausgegliederten ‚Innovation labs‘ wird jedoch klar: die neuen Denkweisen und Prinzipien sind im Arbeitsleben nur dauerhaft zu verankern, wenn neben methodischem Know-how auch entsprechende Organisationsstrukturen geschaffen werden. Eine Erfahrung, die wir bei Kunden und auch bei unserer eigenen Transformation zum agilen Unternehmen gemacht haben: externe Begleitung hilft!

Im Interview mit TREND REPORT füllen Christian Konz und Eleonora Weistroffer, von der ibo Beratung und Training GmbH, den Begriff Agile Organisation mit Inhalt. Weiterlesen

Randbemerkung: Learn Reality – not Theory, by Alvin Toffler!

Als wär’s gestern gewesen: Alvin Toffler, Vordenker der Vordenker, forscht, spricht und schreibt über die Veränderung der Gesellschaft durch Digitalisierung – 1970!!!

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Das Inhaltsverzeichnis seines ersten großen Bestsellers von 1970 liest sich wie eine Auflistung der aktuellen Megaherausforderungen unserer Wissensgesellschaft. Und wer die Sog- & Schockwirkungen des Agilen Managements verstehen will, die momentan durch die Führungsetagen unserer Unternehmen wehen, der sollte sich mal selbstorganisiert den Freiraum gönnen und Power Shift von Alvin Toffler lesen und verstehen! Weiterlesen

Organisation ist die Antwort – aber was war die Frage?

„Size does matter“ und „small is beautiful“
Organisation ist in Mode – keine Frage. Das ist sie schon immer. Nur was ist die richtige Organisationsform? Darüber streiten sich seit je her nicht nur die Gelehrten. Was immer größer wird, bricht irgendwann unter der eigenen Last zusammen. Was immer klein bleibt läuft Gefahr, von anderen überholt zu werden.

Ein sehr lesenswertes Essay zum geschichtlichen Hintergrund der Großorganisation liefert brandeins unter dem Titel: „Unbekannte Größe“ (Heft 06/2011)

Wie viel Organisation braucht Ihr Unternehmen?

Die Veränderung und Aufrechterhaltung von Aufbau- und Ablaufbeziehungen stellt hohe Anforderungen an die tägliche Organisationsarbeit. Nach außen sollen Organisationsstrukturen innovativ, flexibel, kooperationsbereit und auf den Kunden ausgerichtet sein. Nach innen sollen Organisationsstrukturen Führungs-, Prozess- und Ressourceneffizienz ermöglichen und konsequent das Humankapital fördern.

Die Typ-Frage
Um eine Antwort auf diese Frage geben zu können, bedarf es zunächst einer Standortbestimmung bezüglich der organisatorischen Gestaltungsbereiche. Tatsächlich treffen Unternehmen permanent Entscheidungen darüber, wie viel Autonomie und/oder Abstimmung erforderlich sind, damit Organisationsstrukturen effizient und effektiv ablaufen. Diese Entscheidungen verursachen jedoch Kosten. Autonomiekosten entstehen bspw. durch Doppelarbeiten, unnötige Rückkopplungen und Unterbrechungen im Wertschöpfungsprozess. Umgekehrt verursacht die Vermeidung dieser Fehlallokationen und Redundanzen durch die Koordination der Abläufe Steuerungsaufwand und somit Abstimmungskosten.

Der optimale Organisationsgrad ist dort erreicht, wo die Summe aus Autonomie- und Abstimmungskosten am geringsten ist. Die Beurteilung der organisatorischen Gestaltungsbereiche liefert erste Ansatzpunkte für eine realistische Einschätzung dieser Kostenverteilung aus struktureller Sicht.