Von ‚A‘ wie Agil über ‚H‘ wie Holacracy bis ‚Z‘ wie Zappos!

‚Agile is hip‘ – total angesagt! Agiles Management steht momentan auf jeder Führungskräfte-Agenda. Agiles Management wirkt wie eine Droge – einmal probiert, kommt man nur schwer wieder davon los. Nebenwirkungen garantiert.

Viele agile Initiativen kranken an einer Überdosis verordneter Selbstorganisation und missverstandener Delegation. Agiles Management bedeutet gerade nicht ‚laissez faire‘, Verantwortung einfach auf Mitarbeiter oder Teams zu übertragen, eine ‚Open Door Policy‘ auszurufen oder ab ‚jetzt sofort‘ auf Dress Codes zu verzichten.

Agiles Management bedeutet vor allen Dingen, Verantwortung zu übernehmen – für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen. Dabei gilt es Selbstorganisation und Teamautonomie so zu dosieren, dass operativer Wildwuchs vermieden und kreative Freiräume geschaffen werden können. Einfacher gesagt als getan. Weiterlesen

Gar nicht gut! 7 Fettnäpfchen, die ein Agiler Coach tunlichst vermeiden sollte…

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Mein ganz persönliches Agile Manifest Teil 2

(Teil 1: Die 7 Grundregeln für Agile Coachs)

  1. Rollenkonflikte (sind vorprogrammiert): Agile Coachs sollten sich und ihrer Rolle treu bleiben. Viel zu oft gerät man in Versuchung Meinungen oder Erwartungen anderer zu verteidigen, sich zu rechtfertigen. Sicherlich kommen Antworten oft besser an, als Fragen. Tatsächlich wird dadurch jedoch Kommunikation unterbunden. Die Integrität der Rolle bleibt auf der Strecke, wenn stellvertretend für andere Rollenträger Antworten gefunden werden, z.B. für die Rolle des Product Owners, der gerade nicht verfügbar ist. Agile Coachs begeben sich dann sehr schnell auf Glatteis und geraten in die Rechtfertigungsfalle. Agile Coachs haben schon genug Aufgaben zu bewältigen, langweilig wird es auf keinen Fall.

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