Der Kunde ist König – schön wär’s! Die Krux mit der Kundenorientierung!

Der Kunde ist König – wenn’s so einfach wäre! Denn Kunde ist nicht gleich Kunde. Aus Vertriebssicht ist das eindeutig der externe Kunde, der, der bezahlt. Zumal sich die Bereichsziele im Vertrieb idealerweise an den Kundenzielen orientieren, sonst ist der Kunde nämlich weg. Nicht zuletzt werden Vertriebler häufig nach Kundenzufriedenheit und Umsatz bezahlt. Aber wie verhält es sich mit anderen Abteilungen, die keinen direkten Kontakt zu externen Kunden haben? Häufig wird dann der interne Kunde bemüht, denn durch die konsequente Berücksichtigung interner Kundenbedürfnisse lassen sich abteilungsübergreifende Schnittstellen bis zum externen Kunden verknüpfen, zum Wohle aller, des Kunden und des Unternehmens. Soweit die Theorie! In der Praxis stehen interne und externe Kundenbedürfnisse nicht immer in Einklang zueinander, wie das folgende Fallbeispiel zeigt.

Wer ist hier der Kunde?

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Aufbauorganisatorische Positionierung 2.0 – User Experience (UX) pur!

Wie im richtigen Leben – man lernt nie aus! Der  VDMA Erfahrungsaustausch Produktmanagement am 23.01.2014 hat wertvolle Erkenntnisse zur Optimierung des Positionierungs-Canvas hervorgebracht (hierzu mein Beitrag „Organisieren Sie sich doch selbst!“). Direktes Teilnehmer-Feedback ist eben unersetzlich. Mal sehen, ob die Änderungen morgen auf der 8. Jahrestagung „Professionelles Produktmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“ Wirkung zeigen. Dort werde ich das Positionierungs-Canvas einem weiteren Praxistest unterziehen. Zwischenzeitlich habe ich meinen Ideen freien Lauf gelassen und prüfe mögliche Verwendungsrichtungen. Und auch hier gilt: alles ist im Fluss – ich baue auf Ihr Feedback!

Funktionen und Stellen richtig organisieren

Meine Idee, bei der aufbauorganisatorischen Gestaltung die kleinste organisatorische Einheit, die Stelle, in den Mittelpunkt zu rücken, trägt weiter Früchte. Nach meinem Einsatz beim VDMA habe ich das Positionierungs-Template überarbeitet. Weiterlesen

Positionierung leicht gemacht – Die drei Gestaltungsbereiche des Produktmanagers

In einem meiner letzten Beiträge befasste ich mich mit der Frage, wie Sie „Produktmanagement richtig organisieren“. Eine aktuelle und wichtige Frage, mit der sich im Januar gleich zwei Veranstaltungen beschäftigen. Der VDMA trifft sich hierzu am 23.01.2014 zu einem Erfahrungsaustausch Produktmanagement. Am 30./31.01.2014 veranstaltet marcus evans die 8. Jahrestagung zum Thema „Professionelles Produktmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“. Auf beiden Veranstaltungen werde ich als Redner zur richtigen Positionierung des Produktmanagements vertreten sein.

Die organisatorische Vielfalt, die ich in der Praxis oft erlebe, lässt keine Wünsche offen. Dort werden eigene Stabs- oder Zentralabteilungen für das Produktmanagement geschaffen – für die einen sehr nah am Vorstand und damit wichtig, von anderen als Abstellgleis verschrien, weil fern von Fachbereich und Kunde. Andererseits hängt man Produktmanagement gerne unter das Marketing, den Vertrieb oder schafft zusätzliche Rollen durch dezentrale Produktverantwortung in den jeweiligen Fachbereichen. Alles schön und gut. Pauschal gibt es hierzu kein richtig oder falsch.

Damit das Produktmanagement organisatorisch richtig und erfolgreich verankert werden kann, Weiterlesen